Am 14.5.2014 wurde die  "Selbecker Bücherei in der Schule" offiziell eröffnet. Der Selbecker Bürgerverein als Träger dieses Projektes hatte dazu Vertreter aus Schule, Politik und Gesellschaft eingeladen.

In ihrer Begrüßung lobte die Leiterin der Oemberschule, Frau Romagno, vor allem den beharrlichen Einsatz des Selbecker Bürgervereins für dieses Projekt. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass es nun - nach Aufgabe des Bücherbusses durch die Stadt Mülheim - gelungen ist, wieder eine Bücherei in Selbeck zu installieren und somit insbesondere den Kindern einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu interessantem Lesestoff zu ermöglichen.

Herr Gentges vom Selbecker Bürgerverein bedankte sich bei Schule, Bezirksvertretung, Immobilienservice, allen Helfern und den vielen Mitbürgern, die durch Buchspenden zur Erstausstattung beigetragen haben, für ihre Unterstützung. Insbesondere lobte er die Schüler der Oembergschule, die im Rahmen eines Sponsorenlaufes eine stattliche Summe für das Projekt eingesammelt hatten. Der Förderverein der Schule hatte sich außerdem bereit erklärt, die Kosten der Leserausweise für die Schüler zu übernehmen, so dass für die kleinen Leseratten keine Kosten enstehen. Alle andere zahlen nur die Gebühr für den Ausweis, die Ausleihe der Bücher selbst ist kostenlos, denn "Bildung soll allen frei zugänglich sein" betonte der 1. Vorsitzende des Bürgervereins.

In Vertretung von OB Dagmar Mühlenfeld überbrachte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Herr Zeitnitz die Glückwünsche der Stadt. Er lobte vor allem den ehrenamtlichen Einsatz des Selbecker Bürgervereins und der vielen freiwilligen Helfer und wünschte dem Projekt eine erfolgreiche Zukunft zum Wohle des Stadtteils und seiner Bürger.

Eingerahmt wurde die Eröffnungsfeier durch die erfrischenden Beiträge des Selbecker Kinderchores der Kath. Kirche St. Theresia.

Danach hatten die Gäste Gelegenheit, die Räume der Bücherei zu besichtigen und sich über Betrieb, Ausleihe und Buchbestand zu informieren. 

Mehr zu dieser Veranstaltung erfahren Sie unter Lesestoff für einen Stadtteil (WAZ-Artikel vom 14.5.2014)